Unterwegs im Grenzgebiet zwischen Muschelkalk und Buntsandstein - Rundwanderung von Hardheim nach Höpfingen und zurück

Wanderung

Die vom Familienwandertreff des Odenwaldklubs Hardheim vorgeschlagene, für Familien geeignete Rundtour führt von Hardheim über den Kreuzberg nach Höpfingen und vom alten Waldschwimmbad zur Wohlfahrtsmühle vor. Von dort geht es zurück nach Hardheim, vorbei an Bücholdwiesensee und Steinemühle. Die Kinder können bei schönem Wetter am Lochbach planschen. Die Wanderer haben schöne Naturerlebnisse. Sie können die Landschaft am Übergang vom Muschelkalk zum Buntsandstein ebenso genießen wie schöne Ausblicke auf das Erftal und auf Höpfingen. Auch heimatgeschichtlich Interessantes gibt es zu entdecken.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 2:48 h
  • Länge 11,2 km
  • Aufstieg 271 m
  • Abstieg 266 m
  • Niedrigster Punkt 249 m
  • Höchster Punkt 397 m
Start ist auf dem Schlossplatz. An der Pfarrkirche St. Alban mit ihrer schönen, neuromanischen Innenansicht und den sehenswerten Mosaikbildern vorbei, erreicht man über den Treppenabgang vor dem Hauptportal die Wertheimer Straße, die man auf dem Zebrastreifen überquert. Der Straße folgt man ein kurzes Stück rechter Hand, bis links die Lange Gasse abbiegt. Bergab geht es zur Maschinenfabrik Gustav Eirich (Station auf dem Mühlenwanderweg). Auf dem Zebrastreifen überquert man die viel befahrene B 27.

Rechter Hand biegt man nach wenigen Schritten in die Bahnhofstraße ein. Dem „blauen Dreieck“ als Wanderzeichen folgend zweigt der Weg vor dem ehemaligen Lagerhaus nach rechts ab durch die Bahnunterführung. Linker Hand beginnt nun ein längerer Anstieg hinauf auf den Kreuzberg. Auf halber Höhe stehen ein Bildstock und ein altes Hochkreuz. Hier folgt man entweder dem Weg weiter oder biegt rechter Hand in den Trampelpfad ein, der am Hang entlang nach oben führt. Oben angelangt erreicht man – gleich rechts abbiegend – eine Schutzhütte mit Spielplatz. Dort sollte man eine kurze Rast einlegen und die Aussicht auf Hardheim genießen, das dem Wanderer zu Füßen liegt.

Weiter geht es auf dem Rundweg „1“ – an der Hütte vorbei – ein Stück den Wald entlang, bevor es links in den Wald hineingeht. Diesem Weg folgt man geradeaus, bis man an eine Kreuzung kommt. Dort geht man linker Hand bis an den Waldrand. Man verlässt nun den Rundweg „1“ und geht nach rechts den Forstweg immer am Waldrand entlang. Auf der linken Seite liegt eine Schonung mit jungen Bäumen. Dort biegt man nach links in den Pfad am Waldrand ab.

Der Pfad führt automatisch weiter in und durch den Wald bis zu einem breiteren Forstweg, dem man rechts bergab folgt. An der nächsten Kreuzung geht man wiederum nach rechts. Mehr oder weniger parallel zum Weg verläuft eine Stromleitung. An einem der Strommasten steht eine Bank und lädt zu einer kurzen Rast ein. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf Höpfingen.

Noch ein kurzes Stück auf dem Weg, und man gelangt links zur „Bürgermeister-Schell-Treppe“. Sie führt etwa 66 Stufen (die Zähler sind sich nicht ganz einig) den Geißberg hinunter. Unten wendet man sich nach rechts, vorbei an Obstbaumwiesen und Feldern zum asphaltierten Landwirtschaftsweg in Richtung Höpfingen. Kurz bevor die ersten Häuser erreicht werden, geht man bei dem Rückhaltebecken rechts zur Neubausiedlung „Heidlein“. Über die „Bürgermeister-Schell-Straße“ erreicht man rechter Hand einen Spielplatz, der erneut zur Rast einlädt.

Weiter geht es die Straße „Am Badenwerk“ hoch zur B 27. Diese wird in Höhe der Bushaltestelle überquert. Auf der anderen Seite folgt man geradeaus dem ausgeschilderten Fußweg zum TSV-Sportplatz, den man rechts liegenlässt. Nach dem Tennisplatz – bei der Straßenlaterne – geht es rechts runter in den Wald. Dem nächsten Weg folgt man nach links bergab in Richtung der Höpfinger Kleintierzuchtanlage.

Bevor man diese erreicht, geht es rechts den Lochbachsee und den Lochbach entlang in den Wald hinein und – dem gelben „V“ bzw. dem Schild „Lochbachweg“ folgend – links einen Pfad hinunter zum ehemaligen Höpfinger Waldschwimmbad. Ein kleiner Erkundungsrundgang bietet sich an: Das Schwimmbad wurde Anfang der 1930er Jahre von Ziegeleiarbeitern erbaut. Nach dem Krieg wies es zahlreiche Schäden auf, wurde aber bis in die 1950er Jahre durch den TSV Höpfingen betrieben. Damals war es gut besucht. Unvergessen sind den älteren Höpfingern und Hardheimern die Schnakenplagen und das kalte Wasser. Es gab Umkleidekabinen und ein Sprungbrett. Heute sieht man nur noch die Beckenumrandung und Sumpfdotterblumen, die dort wachsen. Wenn man etwas Glück hat, hüpft ein kleiner Grasfrosch vorbei. Nach der Pause gelangt man links vom Lochbach auf den Weg mit der gelben „2“ bzw. gelben „3“ als Markierung. Er führt hinunter ins Erftal zur Wohlfahrtsmühle (ebenfalls Station des Mühlenweges), die sich mit ihren Forellenteichen und schön gestalteter Außenanlage für einen weiteren Pausenstopp anbietet.

Das letzte Stück der Strecke verläuft über den gut ausgeschilderten Mühlenweg bis Hardheim. Bei der Wohlfahrtsmühle und am Bücholdwiesensee wird die Erfa überquert. Eine interessante geschichtliche Vergangenheit weist die Steinemühle auf. Hinweistafeln informieren über deren lange Mühlentradition. Hier wird zum dritten Mal die Erfa überquert. Bergan geht es bis zur Ortsdurchfahrt (Wertheimer Straße). Rechter Hand sieht man schon nach wenigen Metern wieder die Kirche. Hinter dieser liegen das Schloss und der Schlossplatz und damit der Ausgangspunkt und das Endziel der Wanderung.

Festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung.
Interessante Stationen zum Halt machen: Erftalmuseum, Erftaldom (katholische Kirche "St. Alban"), Waldspielplatz, ehemaliges Waldschwimmbad, Bürgermeister-Schell-Treppe, Spielplatz im Heidlein, Wohlfahrtsmühle, Mühlenwanderweg, Steinemühle.