Albtrauftour von Kuchen nach Bad Boll

Wanderung

Von Kuchen geht es hinauf zur ehemaligen Burg Spitzenberg, dann am Trauf entlang nach Tennenberg und zum Burren, einem einmaligen Grashügel mit zauberhaftem Panorama. Weiter über den Fränkel am Hang entlang dann nochmals steil hinauf Richtung Wasserberghaus. Vom NSG Haarberg-Wasserberg unternehmen wir einen Abstecher Richtung Weigoldsberg bis zum Haarberg. Auf gleichem Weg zurück, dann weiter zum Wasserberg und zum gleichnamigen Wanderheim auf 700 m. Hier übernachten und am nächsten Tag weiter nach Boll.

Anstieg zum Fränkel
Anstieg zum Fränkel - © Autor: Sabine Hellner, Quelle: Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.
  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 11:35 h
  • Länge 32,4 km
  • Aufstieg 1187 m
  • Abstieg 1176 m
  • Niedrigster Punkt 392 m
  • Höchster Punkt 783 m

Beschreibung

Albsteig (HW1) und Albtraufgängerweg begegnen sich am Burren und führen zwischen Filstal und Aichelberg zu den schönsten Aussichtspunkten. Beim Start in Kuchen a. d. Fils sollte man unbedingt die ehemalige Arbeitersiedlung besuchen. Dann hinauf zu Albtrauf und Burren. Der Burren ist ein Grasberg mit fantastischem Blick auf den Wasserberg, die Drei Kaiserberge und das Kalte Feld. Ein Abstecher zum Haarberg, wo sich eine artenreiche Kalkmagerwiese entwickelt konnte, lohnt sich. Vom Südhang hat man schöne Ausblicke aufs Obere Filstal. Zur Übernachtung bietet sich das Wanderheim am Wasserberg an. Steil bergab startet die zweite Etappe. HW1 und Albtraufgängerweg führen gemeinsam entlang der Hanglagen des Albtraufs zum Fuchseck, einer markanten Erhebung der Göppinger Alb. Bald ist der Auendorfer Pass, die Wasserscheide zwischen Harttal und Ganslocher Teich, erreicht. Am stillgelegten Steinbruch ist eine Felswand aus Wohlgeschichteten Kalken gut erkennbar. Der Aussichtsfelsen Rottelstein wartet mit schönem Ausblick auf und bald ist die Betaburg erreicht, die zu Kriegszeiten eine wichtige Zufluchtsstätte für die Dorfbewohner war. Etappenziel ist das Thermalbad in Bad Boll.
1. Etappe:  Kuchen nach Wasserberghaus

Start am Bahnhof in Kuchen (S), bei der Unterführung. Den Weg parallel zu den Gleisen in Richtung Göppingen wählen. An der nächsten Unterführung links Wegweiser “Albtraufgänge“, unter der Unterführung durch Richtung Spitzenberg. Auf der Schallstraße kurz links und dann dem Fuß- Radweg Richtung historische Arbeitersiedlung folgen. Über die Filsbrücke, dann rechts weiter auf der Neckarstraße immer geradeaus bis zur Arbeitersiedlung. Informationstafeln beschreiben die einmalige Ausstattung einer Werkssiedlung zur damiligen Zeit. Durch die Siedlung durch, dann links in die Weberallee. Am Ende dann hinauf zur Bundesstraße, auf dem Fuß- Radweg nach rechts gehen neben der Bundesstraße. Unter der Unterführung durch, dem Radweg auf dieser Straßenseite Richtung Kuchen kurz folgen bis zu einer alten Scheune (1 ) . Rechts gehen und sofort wieder links das Albtraufgänger-Zeichen befindet sich an der Scheune Auf dem Hörnlesweg aufwärts durch den Laubwald. Nach einem Rastplatz links halten, dann aus dem Wald hinaus. An der nächsten Kreuzung rechts; Wegweiser sehr eingewachsen Richtung Spitzenberg (2). Am Waldeintritt links, nun auch mit roter Raute Richtung Tennenburg auf dem breiten Tennenburgweg immer geradeaus wandern. Achtung: Links an einem Baumstumpf sehen wir ein Albtraufgänger-Zeichen! Der breiite Fortsweg wird verlassen, es führt nach rechts ein Pfad in zahlreichen Serpentinen bergauf, bis zu einem breiten Forstweg. Links nun dem breiten Forstweg folgen. An der nächsten Weggabelung geradeaus weiter. Bald   biegt rechts ein Pfad ab (Traufgängersymbol und rote Raute). Erst führt der Pfad bergauf, dann wird der Weg etwas breiter und geht bergab. Achtung: Hier nicht bergab, sondern rechts leicht aufwärts gehen (3) ! Auf dem Pfad weiter wandern, ganz schwach am Baum eine alte rote Raute. Auf schmalem Pfad am Hang entlang mit der roten Raute bis zu einem breiten Forstweg. Nun Richtung „Burren 1 km“ rechts abwärts gehen, nicht geradeaus ebenfalls Markierung Burren. Unten erreichen wir eine Lichtung,   rechts auf Wiesenweg bergab. Im „Landschaftsschutzgebiet“geradeaus über die Wiesen schlendern (Wegweiser: rote Raute „Burren 1 km, Wasserberg 5 km). Rechts führt der Weg am Waldrand entlang, dann fast senkrecht auf Wiesenweg bergauf zu einer Sitzgruppe und zur Kuppe des Burren. Der Burren (4) bietet einen phantastischer Ausblick auf die Kaiserberge, das Neckartal und die Albberge. Auf der andere Seite den Grasberg wieder verlassen. Unten rechts halten am Waldrand entlang, hier stoßen alle Wege vom Burren aufeinander. Links dem Schotterweg abwärts folgen, linker Hand ein Felsabbruch, immer weiter bergab, dann am Waldrand entlang bis zur Kreisstraße stiefeln. Ab hier bis zum Wasserberghaus auf dem HW 1 mit rotem Dreieck weiter. Die Straße überqueren, an der Scheune vorbei den Berg hinauf. Oben führt der Pfad nach links wunderschön am Waldrand entlang durch typische Albwachholderheidelandschaft. Bei einer Sitzbank links bergab durch das Hochtal spazieren. An einem Rastplatz (5) halten wir uns rechts bergauf Richtung Wasserberghaus. Der Weg steigt knackig an und führt dann eben auf breitem Fortstweg durch den Laubwald. Achtung: Vom breiten Weg biegt links ein Pfad ab, diesen einschlagen (rotes Dreieck am Baum), im wahrsten Sinne über Stock und Stein geht es steil bergauf. Links aus dem Wald hinaus bis zu einem breiten Forstweg, links halten dem Abstecher Richtung Weigoldsberg 2,5 km folgen. Eben auf breitem Forstweg durch den Wald, dann links über einen Pfad hinauf zum Haarberg. Vom Südhang des Haarbergs (6) hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Obere Filstal. Auf gleichem Weg zurück, dann Richtung Wasserberghaus stiefeln. Achtung: Im Wald biegt rechts der HW 1 ab, er führt an einer schönen Grillstelle vorbei dann zum Wanderheim und   zum Aussichtspunkt „Wasserberg“(E). Man sieht von hier oben nach Göppingen, Rechberghausen und Süßen, sowie zu den 3-Kaiserbergen. Nun heißt es Quartier beziehen und die kulinarischen Köstlichkeiten im Wasserberghaus in vollen Zügen genießen.

2. Etappe. Wasserberghaus nach Bad Boll

Vom Wasserberghaus (S) nach links Richtung Fuchseck mit rotem Dreieck wandern. An der Kreuzung geradeaus auf dem Georg-Köpf-Weg bergab, an einem steilen Felsabbruch vorbei bis zum   Parkplatz Gairen. Kurz rechts und nach ca. 20 m gleich wieder links den Schotterweg Richtung Fuchseck einschlagen. Über ein Wiesenstück in den Wald, am Waldrand geht es weiter Richtung Fuchseck sanft bergauf. An der nächsten Wegkreuzung geradeaus weiter, nun wird der HW 1 verlassen. Auf dem Buchhaldenweg nach rechts, in sanftem Auf und Ab durch den Wald, immer mal wieder ein Albtraufgängerzeichen. Wir verlassen den breiten Forstweg und wandern scharf nach links auf einem Pfad nach oben mit blauem Dreieck. Dann stößt man wieder auf den HW 1 und kommt zum Fuchseck (1) mit   Aussichtsbank und Panoramakarte: Der Blick reicht im Süden bis zum Kalten Feld, links die 3 Kaiserberge, sogar bis in den Schurwald und den Welzheimer Wald reicht die Aussicht. Eine Tafel erinnert an Dr. Theodor Engel. Hier auf dem Fuchseck dem Eschbacher Hausberg und Gemarkungsberg von Dietzenbach, Heiningen, Schlat, war sein Lieblingsplatz bis ins hohe Alter. Dieser Platz wurde auch deshalb „Dr. Engel-Ruhe“ genannt (siehe Zusatzinfo). Weiter am Trauf entlang dem HW 1 in Richtung Rottelstein folgen. Der Rottelstein (2)   bietet sich als Rastplatz an. Schattig geht es weiter durch den Wald, für ein kurzes Stück über einen Wiesenweg und dann rechts in den Wald hinein bergab. Durch einen Zaun wird ein alter Steinabbruch gesichert. Scharf rechts zweigt unser Weg ab bis zur Straße. Die Straße überqueren und dann erst die Böschung und dann dem Pfad stetig bergauf folgen. Oben kommen wir auf´s freie Feld, geradeaus am Waldrand entlang, dann immer direkt am Trauf weiter. Links von uns in Hörweite das Fluggelände (3). Über eine Straße kurz die Böschung nach oben, im Wald dann auf einem breiten Schotterweg steil bergauf gehen, linker Hand befindet sich ein Wanderparkplatz (4). Richtung Gruibingen mit roter Raute geradeaus weiter wandern. Der Weg führt wieder in den Wald hinein, am Trauf links halten bis zur Bertaburg 739 m ü.N (5). Auf schmalem Weg am Trauf entlang schlendern. Nach den Aussichtsbänken geht es dann bergab. Links den Schlamperweg einschlagen an einem Wasserreservoir (6) vorbei auf dem Höhenweg in weiten Bögen durch den Wald bis zu einer asphaltierte Straße. Nun rechts auf der Gruibinger Straße in den Ort hinein schendern bis zur Badstraße. Rechts die letzten Meter bis zur Kirche (E) wandern. Wer noch Zeit hat sollte noch eine Übernachtung dranhängen, das Thermalbad in Bad Boll verspricht Entspannung pur.

Normale angepasste Wanderausrüstung, Trinkflasche und Proviant
B10 von Stuttgart nach Geislingen, Abfahrt Kuchen
Kuchen, Start am Bahnhof
http://www.albtraufgaenger.de/ Mehr Infos zum Albsteig: www.albsteig.com